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Spamfilter



Spamschutz


Rund 500 Millionen Spam-Mails pro Woche sind unterwegs, das sind mehr als fünfzig Prozent des gesamten E-Mail Aufkommens. Von den meisten Empfängern werden diese E-Mails als Belästigung empfunden. Dagegen hilft nur ein Spamfilter.

Doch was sind Spam-Mails eigentlich?

Spam ist Werbung, die jemand unaufgefordert abliefert. Das kann Internetmarketing über E-Mails sein, aber es betrifft auch die Werbung mittels Postwurfsendungen, Briefsendungen, Fax und Telefon. Viele haben an ihrem Briefkasten ein Schild, welches das Einwerfen von Werbung untersagt. Nichts anderes ist der Spamfilter für den „E-Mail Postkasten“. Einen Spamfilter nicht einzusetzen ist äußerst leichtsinnig, Spam-Mails werden immer gefährlicher, deshalb ist ein Spamschutz in der heutigen Zeit sehr wichtig. Betrugsversuche mittels Password fishing – dabei werden durch gefälschte E-Mails und gefälschte Internetseiten versucht an Accountdaten für Banken, Auktionshäuser usw. zu kommen- sind inzwischen gang und gäbe. Natürlich gibt es auch seriöse E-Mail Werbung, und es gibt auch Leute die gerne und freiwillig Werbung per E-Mail bekommen möchte. E-Mailmarketing kann durchaus sinnvoll sein, aber der Empfänger sollte damit einverstanden sein und auch nur die Werbung bekommen, die er wünscht. Leider sind die schwarzen Schafe auf dem Markt in der Überzahl.

Spamfilter helfen, der Flut von E-Mails Herr zu werden. Spammer setzen immer mehr und neuere Methoden ein, um an E-Mail-Adressen zu gelangen. Das können Gewinnspiele, Kettenbriefe, Adressenhandel, Scanning, Brute Force und SMTP-Harvesting sein. Wenn die nötigen Adressen gesammelt wurden, verschickt der Spammer die Massenmails anonym. Da diese Spammer wissen, dass fast jeder einen Spamfilter hat, bedienen sie sich immer neuer Tricks. Vor allem die Veränderung von Schlagwörtern und das Einfügen versteckter Texte und die URL-Verschleierung dienen dazu, bekannte Spamfilter so zu umgehen, das der Spamschutz nicht reagiert.

Um Spammails zu umgehen, muss ein Spamfilter effektiv sein. Die meisten Spamfilter für den „Hausgebrauch“ sind kostenlos als Freeware erhältlich und genügen völlig um das E-Mail Programm sauber zu halten. Um jedoch ein Unternehmen effektiv durch Spamfilter schützen zu können, muss eine aufwendigere, effektive Möglichkeit gefunden werden. Dabei helfen ein umfassender Mix der verschiedenen Filtertechnologien, eine richtige Filterarchitektur und eine richtige Platzierung des Filters. Damit ein Spamfilter eine Spam-Mail über den Absender erkennt, gibt es die Filtermethoden, Blacklisting, Whitelisting, Greylisting und URL-Filterung. Um den Header und Inhalt einer E-Mail mittels Spamfilter zu erkennen, eignen sich die Zeichenkettenanalyse (regelbasierende Filter) und die statistische Wortanalyse (KI-basierender Ansatz). Weitere Ansätze von Spamfiltern sind der Challenge/Response und der Community-Filter. Spamfilter können an der äußersten Peripherie eines Unternehmensnetzwerk zentral oder auch direkt am Computer des Mitarbeiters dezentral eingesetzt werden. Um wichtige E-Mails nicht zu blockieren, ist es sinnvoll, ein kombiniertes Filter-Placement einzusetzen. Durch einen zentralen Spamfilter an einem Server werden eindeutige Spam-Mails identifiziert, während der dezentrale Spamfilter am Computer des einzelnen Mitarbeiters nach dem E-Mail Verhalten des Benutzers speziellere Spam-Mails herausfiltert.

Um solche eine kombinierte, effektiven Spamschutz als Software zu finden, müssen verschiedene Kriterien beachtet werden:

- Technik (Filtertechnologie)
- Kosten
- Management (Klassifizierung, Installation, Dokumentation, zusätzliche Features)
- Filterplacement
- technische Verfügbarkeit

Spamfilter werden auf über 50 Kriterien untersucht. Es gibt Checklisten, welche dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse für das Unternehmen herauszufinden, um dann die geeigneten Spamfilter Methoden einsetzen zu können.















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